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Abstract

<jats:p>Die öffentliche Verschuldung gilt aus ökonomischer Sicht als ein ebenso bedeutsames wie umstrittenes Finanzierungsinstrument des Staates. Mit dem vorliegenden Beitrag soll ein Überblick über die unterschiedlichen ökonomischen Erklärungsansätze der Staatsverschuldung gegeben werden, die von älteren finanzwissenschaftlichen und wohlfahrtsökonomischen Rechtfertigungstheorien über (ausgewählte) politökonomische Analysen des staatlichen Verschuldungsverhaltens bis hin zu verhaltensökonomischen Erkenntnissen zur öffentlichen Kreditaufnahme reichen, in deren Rahmen auch finanzpsychologische Überlegungen berücksichtigt werden. Auf dieser Grundlage werden abschließend einige Schlussfolgerungen für die Ausgestaltung von Fiskalregeln zur Begrenzung der öffentlichen Verschuldung abgeleitet. Dabei lassen sich zwei Arten von fiskalischen Begrenzungsregeln unterscheiden, von denen die eine Ausprägung auf eine bedarfsorientierte Steuerung des staatlichen Verschuldungsverhaltens im Sinne einer Begrenzung auf spezifische Anlässe abstellt, die als gesamtwirtschaftliche zweckdienlich angesehen werden. Dem steht jene Variante der Begrenzung öffentlicher Schuldaufnahme gegenüber, die auf ein generelles Verbot abzielt, um entweder eine allein polit-strategisch motivierte Staatsverschuldung zu verhindern oder einem „irrationalen“ Umgang mit diesem Finanzierungsinstrument entgegenzuwirken.</jats:p>

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Keywords

werden begrenzung eine verschuldung finanzierungsinstrument

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