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Abstract

<p>Die in der vorliegenden Arbeit durchgeführte empirische Studie soll Antworten auf die Fragestellung »Wie nutzen Schüler*innen der Stufe EF eines Gymnasiums in NRW ChatGPT in ihrem Schreibprozess und wie wirkt sich die (un)angeleitete Nutzung im Vergleich zu einer Nichtnutzung auf die Qualität ihrer Texte aus?« geben. Dabei werden die Schüler*innen in eine von drei Gruppen eingeteilt, die jeweils eine der genannten Nutzungs-Ausprägungen als Treatment erfährt. Nutzung wird dabei anhand wissenschaftlicher Vorarbeit vorangegangener Studien operationalisiert. Die Ausprägungen, die im theoretischen Teil dieser Arbeit dargelegt werden, sind der Verwendungszweck, die Rollenzuweisung, das Promptdesign und die Promptingstrategie. Diese werden entsprechend der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring codiert und ausgewertet. Die Schreibaufgabe richtet sich nach der Textform ›Inhaltsangabe‹ und den wiederum durch diese vorgegebenen Bewertungskriterien ›Tempus‹, ›Stil‹, ›Abstraktion‹, ›Vollständigkeit‹, ›Kohäsion‹ und ›Kohärenz‹. Die Gesamtqualität eines Textes bemisst sich an einem gewichteten Summenscore dieser Kriterien, welche für jeden Text jeweils durch zwei Rater*innen anhand einer dreistufigen ordinalen Skala bewertet wurden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Kontrollgruppe im Durchschnitt inhaltlich bessere Texte verfasst, die Versuchsgruppen hingegen auf formaler Ebene besser abschneiden. Die beiden Versuchsgruppen unterscheiden sich in ihren Nutzungsmustern nur leicht voneinander. Beide weisen ChatGPT zu über 90 % die Rolle des Ghostwriters zu und übernehmen den Inhalt häufig ohne eigene Schreibanteile. Darüber hinaus sind die Inhaltsangaben in einigen Fällen von Inhalten geprägt, die nicht aus dem Referenztext stammen.</p>

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Keywords

sich werden arbeit studie schülerinnen

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