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Abstract

<p>Die vorliegende Arbeit untersucht ausgehend von einer Schreibaufgabe zum materialgestützten, informierenden Schreiben, wie Schüler*innen einer achten Klasse ChatGPT ohne vorherige didaktische Anleitung im Schreibprozess nutzen. Dazu wurde an der Kupferstädter Gesamtschule in Stolberg (Rhld.) eine empirische Studie durchgeführt, bei der die Schüler*innen anhand unterschiedlicher Materialien und unter Hinzunahme von ChatGPT einen fiktiven Zeitungsartikel für die Schülerzeitung verfassen sollten. Die Teilnehmer*innen wurden gezielt nach ihrem Schreibkompetenzniveau zur Teilnahme ausgewählt, sodass Zusammenhänge zwischen der konkreten Nutzungsweise und der Schreibkompetenz analysiert werden konnten. Ergänzend wurde mithilfe eines eigens konzipierten Fragebogens die Selbsteinschätzung der Schreibkompetenz der Schüler*innen erhoben, um das Nutzungsverhalten nicht nur mit der externen, sondern auch mit der eigenen Einschätzung der Schüler*innen in Beziehung setzen zu können. Dem empirischen Teil der Arbeit gehen theoretische Überlegungen voraus, die den Zusammenhang von ertragreicher KI-Nutzung im Schreibprozess und Schreibkompetenz anhand aktueller Modelle zum Schreiben mit KI (Steinhoff &amp; Lehnen 2025; Buck &amp; Limburg 2024 sowie Brommer &amp; Rezat 2025) diskutieren. Die Arbeit ist daher in einem hochaktuellen Diskurs zu verorten und soll dazu beitragen, den Zusammenhang von Schreibkompetenz und (reflektierter) KI-Nutzung im Schreibprozess besser erfassen zu können. Die Ergebnisse verdeutlichen nicht nur die Notwendigkeit einer schulischen Schreibausbildung, sondern zeigen zugleich, dass diese um die didaktische Anleitung zur Nutzung von KI-Tools beim Schreiben ergänzt werden muss, damit eine unreflektierte KI-Nutzung nicht die künftige Schreibpraxis dominiert.</p>

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Keywords

schülerinnen schreibkompetenz arbeit einer schreiben

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