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Abstract

<jats:p>Die durch die UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 gestärkten Forderungen nach Bildungsteilhabe finden nach mehr als eineinhalb Jahrzehnten langsam Eingang in die Hochschulpraxis. Trotz formaler Zugänglichkeit treffen Studierende mit Behinderungen noch immer auf signifikante Barrieren im Hochschulalltag. Das im Beitrag vorgestellte Projekt Netzwerk- und Servicestelle Inklusiv Studieren in Niedersachsen (NESIS) zielt darauf ab, durch eine hochschulübergreifende Netzwerk- und Servicestruktur die niedersächsischen Hochschulen bei der Umsetzung barrierefreier Studienbedingungen zu unterstützen. Im Fokus stehen die landesweite Vernetzung von Hochschulakteur:innen und die Entwicklung bedarfsorientierter Services. Der vorliegende Beitrag untersucht die mit dieser intermediären Funktion einhergehenden Herausforderungen und Möglichkeiten inklusionsorientierter Hochschulentwicklung. Erste Erfahrungen aus der Umsetzung zeigen, dass das Projekt hier an einen wesentlichen Bedarf anschließt. (DIPF/Orig.)</jats:p>

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