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Abstract

<jats:p>Care-Arbeit ist seit jeher von Prekarität und Unsicherheit geprägt. Covid-19 verschärfte diese Situation zu einer »Krise in der Krise« – es gab zwar wachsende Aufmerksamkeit für den Bereich, aber keine strukturellen Verbesserungen. Die Beiträge zeigen zum fünften Jahrestag der Corona-Pandemie anhand von qualitativen Fallstudien zur Reinigungsarbeit und zur Sozialpädagogischen Familienhilfe Veränderungen von Care-Praxen, Räumen und Zeitlichkeiten. Dabei ergänzen sie die Analysen durch sozialwissenschaftliche und ethische Perspektiven auf Care in der postpandemischen Gesellschaft. »Zwischentöne« mit Akteur*innen aus Reinigung, Hospizarbeit, Wohnungslosenhilfe und dem Verein Psychiatrieerfahrener runden die Beiträge ab.</jats:p>

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Keywords

krise beiträge carearbeit seit jeher

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